Praxis Dr. SchottPraxisgemeinschaft für ganzheitliche Medizin,
Allgemeinmedizin und Allergologie
Dr. med. Beate-Charlotte Schott

 

Marbachweg 260a
60320 Frankfurt am Main
Telefon  069 - 56 15 75

 

Sprechzeiten:
Mo 8-12 Uhr und 15-18 Uhr
Di  9-12 Uhr und 16-18 Uhr
Mi  8-12 Uhr
Do 9-12 Uhr und 16-19 Uhr
Fr  8-12 Uhr und 15-17 Uhr


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Allergologie 

Die Allergologie stellt einen besonderen Schwerpunkt in unserer Arzt-Praxis dar. Unseren Patienten aus Frankfurt und Umgebung bieten wir alle gängigen diagnostischen Verfahren an, wie Hauttestungen aller Art, Provokationstestungen, Lungenfunktionstestungen und Blutuntersuchungen.

 

Von besonderer Bedeutung für den Allergologen ist das persönliche Gespräch mit dem Patienten. Hier offenbaren sich oftmals die größten Erkenntnisse zur Entstehung der Beschwerden.

 

Allergische Erkrankungen haben häufig einen chronischen Charakter, so dass eine langjährige, vertrauensvolle Betreuung notwendig ist. Weil sich die therapeutischen Bedürfnisse im Laufe der Jahre verändern können, halten wir für Sie ein möglichst umfassendes Angebot in der Diagnostik und der Therapie der Erkrankungen des allergischen Formenkreises bereit.

 

Nach einem Erstgespräch und der entsprechenden Diagnostik können wir Ihnen so verschiedene, für Sie sinnvolle Therapiemöglichkeiten anbieten und durch eine Kombination verschiedener Ansätze einen individuellen Behandlungsplan aus den folgenden Bereichen zusammenstellen:

  • Medikamentöse Therapie (schulmedizinisch, homöopathisch, Immuntherapie)
  • Psychotherapeutische Begleitung (Umgang mit chronischer Erkrankung, Einbeziehung der Familie, zum Beispiel beim Kind mit Neurodermitis)
  • Beratung zu physiotherapeutischer Unterstützung durch das Erlernen von Atem– und Entspannungstechniken
  • Akupunktur (keine Kassenleistung)
  • Ernährungsberatung

Hyposensibilisierung, spezifische Immuntherapie, „Allergieimpfung“

Die spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung ist eine seit über 100 Jahren etablierte allergologische Therapie zur Linderung allergischer Beschwerden wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale.

 

Durch regelmäßige Gaben desjenigen Allergens, welches für den Patienten die deutlichsten Beschwerden auslöst, wird eine Toleranzentwicklung angestoßen, die zur Linderung der Beschwerden führt. Dieser Prozess ist langwierig. Die klassische Immuntherapie beginnt mit wöchentlichen Gaben des Allergens in kleinen Dosen unter die Haut am Oberarm (kleine Tuberkulinspritzen, wirklich sehr zart). Je nach Präparat dauert diese Steigerungsphase 4-6 Wochen. Danach wird das Allergen nur noch alle 4-6 Wochen verabreicht, manche Firmen geben sogar an, dass eine Injektion alle 2 Monate ausreiche.

 

Diese regelmäßigen Spritzen bekommt der Patient für einen Zeitraum von etwa 3 Jahren.

 

Anhand der Beschwerden und des Medikamentenverbrauchs wird beurteilt, inwieweit die Beschwerden zurückgehen. Man hat in großen Studien nachweisen können, dass behandelte Patienten ein sehr viel geringeres Risiko haben, ein Asthma zu entwickeln, als unbehandelte Patienten. Außerdem bessern sich die Beschwerden in der Regel deutlich und der Medikamentenverbrauch nimmt ab.

 

Eine Kontrolle über Blutwerte oder im Hauttest gibt es leider nicht – denn die Sensibilisierung gegenüber dem Allergen bleibt ja bestehen - nur der Umgang des Immunsystems damit wird modifiziert. Eine Verlaufskontrolle durch Pricktest oder Bestimmung des spezifischen IgEs sind also nicht sinnvoll.

 

Nach Beendigung der Therapie bleibt die Verbesserung 6-10 Jahre spürbar, danach ist eine Auffrischung innerhalb eines kurzen Zeitraums von beispielsweise 4 Wochen möglich, wenn die Beschwerden sich wieder verstärken.

 

Bei der Dermatitis atopica (Neurodermitis) und dem oralen Allergiesyndrom (Reaktionen der Mundschleimhaut auf z. B. Kern- und Steinobst und/oder Nüsse) ist eine Immuntherapie nicht angezeigt. Beim oralen Allergiesyndrom kommt es in manchen Fällen zu einer Abnahme der Beschwerden unter der Immuntherapie, es ist aber nicht vorhersagbar in welchen Fällen.

 

Es gibt neben der Hyposensibilisierung in Form von kleinen Spritzen auch als Tablette oder Tropfen, die unter die Zunge gegeben werden. Sublinguale Tabletten gibt es lediglich für die Gräserpollen- und die Hausstaubmilbenallergie.

 

Diese Methode ist bei konsequenter Anwendung ebenso wirksam wie die Injektionstherapie.

 

Die Kosten der Hyposensibilisierung werden vollständig von den Krankenkassen übernommen, da die Wirkung der Therapie in zahlreichen Studien gesichert worden ist.

 

Allergologie als fachübergreifende Behandlung 

Die erfolgreiche Behandlung von Allergien erfordert Kenntnisse in verschiedenen fachärztlichen Spezialgebieten: z.B. in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, in der Allgemeinmedizin, in der Lungenheilkunde und in der Hautheilkunde.

 

In unserer Praxis vereinen wir nicht nur fachübergreifend die Diagnostik und Therapie all dieser Gebiete. Wir bieten Ihnen darüber hinaus auch alternative Ansätze wie die Homöopathie und die Traditionelle und Zeitgemäße Chinesische Medizin sowie eine begleitende psychotherapeutische Betreuung an, wenn das besondere Krankheitsbild eine Anwendung nahe legt. Je nachdem, was für den Patienten am besten geeignet ist.

 

Ob Heuschnupfen, Tierhaarallergie, Asthma, Neurodermitis oder allergische Kontaktdermatitis: Finden Sie mit uns zu Ihrer individuellen Diagnostik und Behandlung. Und gewinnen Sie an Lebensqualität.